Veröffentlicht am March 10, 2026 • In Vergütung & Benefits • 4 Min. Lesezeit
Einigung beim IT-Kollektivvertrag 2026: Das bedeutet der Abschluss für dich
Nach wochenlangen Verhandlungen gibt es nun eine Entscheidung:
Der IT-Kollektivvertrag 2026 in Österreich ist abgeschlossen. Für rund 90.000 Beschäftigte der IT-Branche bringt die Einigung neue Gehaltsanpassungen – und beendet eine Verhandlungsphase, die dieses Jahr besonders angespannt war.
Hier erfährst du, was konkret beschlossen wurde und was das für dich als Arbeitnehmer in der IT bedeutet.
Ein Abschluss nach langen Verhandlungen
Die Gespräche zwischen dem Fachverband UBIT der Wirtschaftskammer Österreich und der Gewerkschaft GPA dauerten mehrere Monate.
Insgesamt waren sieben Verhandlungsrunden notwendig, bis sich beide Seiten auf einen Kompromiss einigen konnten. Zwischendurch kam es sogar zu Demonstrationen und Warnstreiks in der Branche – etwas, das in der österreichischen IT-Branche lange ungewöhnlich war.
Erst in der siebten Runde am 10. März 2026 wurde schließlich eine Einigung erzielt.
Warum die Verhandlungen dieses Jahr besonders schwierig waren
Die KV-Verhandlungen 2026 waren deutlich konfliktreicher als in manchen Jahren zuvor.
Zu Beginn gab es lange kein Angebot zur Erhöhung der IST-Gehälter. Gleichzeitig forderte die Gewerkschaft eine Anpassung über der Inflationsrate.
Die Folge:
-
mehrere ergebnislose Verhandlungsrunden
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Demonstrationen von IT-Beschäftigten
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erstmals Warnstreiks in der Branche
Der jetzige Abschluss gilt deshalb für viele Beteiligte als Kompromiss, der unter wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen zustande gekommen ist.
Warum der Kollektivvertrag so wichtig ist
In Österreich werden viele zentrale Arbeitsbedingungen nicht gesetzlich festgelegt, sondern in Kollektivverträgen verhandelt.
Das betrifft zum Beispiel:
-
Mindestgehälter
-
Gehaltserhöhungen
-
Zulagen
-
Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld
Gerade in Branchen wie der IT, in denen viele Arbeitnehmer über KV bezahlt werden, sorgt der Kollektivvertrag dennoch für einen wichtigen Rahmen und Mindestschutz.
Fazit: Moderate Gehaltserhöhung nach schwierigen Gesprächen
Der neue IT-Kollektivvertrag bringt für 2026 eine moderate Gehaltserhöhung für Beschäftigte der Branche.
-
Mindestgehälter steigen um 2,7 % bis 3,1 %
-
IST-Gehälter insgesamt um 2,75 %
-
Zulagen ebenfalls um 2,75 %
Nach mehreren Monaten intensiver Verhandlungen und Warnstreiks steht damit nun fest, wie sich die Gehälter der österreichischen IT-Branche im Jahr 2026 entwickeln werden.
Quellen
-
Gewerkschaft GPA – „KV IT 2026: Einigung in siebter Verhandlungsrunde erzielt“
-
Presseaussendung zum IT-Kollektivvertrag des Fachverbands UBIT der Wirtschaftskammer Österreich
Die wichtigsten Änderungen beim IT-KV 2026
Der neue Abschluss betrifft sowohl Mindestgehälter als auch die tatsächlichen Gehälter vieler Beschäftigter.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
Mindestgehälter
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Erhöhung zwischen 2,7 % und 3,1 %
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Durchschnittliche Steigerung: etwa 2,9 %
IST-Gehaltssumme
-
Erhöhung um 2,75 %
Zulagen
-
ebenfalls +2,75 %
Damit steigen sowohl kollektivvertragliche Mindestgehälter als auch viele bestehende Gehälter in der Branche.
Was bedeutet die IST-Erhöhung für dich?
Gerade in der IT verdienen viele Arbeitnehmer über dem kollektivvertraglichen Mindestgehalt. Deshalb ist die sogenannte IST-Erhöhung besonders wichtig.
Sie bedeutet:
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Unternehmen müssen die gesamte Gehaltssumme im Betrieb um 2,75 % erhöhen.
-
Wie diese Erhöhung auf einzelne Mitarbeitende verteilt wird, entscheidet meist der Arbeitgeber – häufig in Abstimmung mit dem Betriebsrat.
Das heißt:
Nicht jede Person erhält automatisch exakt 2,75 %, aber die Gehälter im Unternehmen müssen insgesamt entsprechend steigen.
Warum die Verhandlungen dieses Jahr besonders schwierig waren
Die KV-Verhandlungen 2026 waren deutlich konfliktreicher als in manchen Jahren zuvor.
Zu Beginn gab es lange kein Angebot zur Erhöhung der IST-Gehälter. Gleichzeitig forderte die Gewerkschaft eine Anpassung über der Inflationsrate.
Die Folge:
-
mehrere ergebnislose Verhandlungsrunden
-
Demonstrationen von IT-Beschäftigten
-
erstmals Warnstreiks in der Branche
Der jetzige Abschluss gilt deshalb für viele Beteiligte als Kompromiss, der unter wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen zustande gekommen ist.
Warum der Kollektivvertrag so wichtig ist
In Österreich werden viele zentrale Arbeitsbedingungen nicht gesetzlich festgelegt, sondern in Kollektivverträgen verhandelt.
Das betrifft zum Beispiel:
-
Mindestgehälter
-
Gehaltserhöhungen
-
Zulagen
-
Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld
Gerade in Branchen wie der IT, in denen viele Arbeitnehmer über KV bezahlt werden, sorgt der Kollektivvertrag dennoch für einen wichtigen Rahmen und Mindestschutz.
Fazit: Moderate Gehaltserhöhung nach schwierigen Gesprächen
Der neue IT-Kollektivvertrag bringt für 2026 eine moderate Gehaltserhöhung für Beschäftigte der Branche.
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Mindestgehälter steigen um 2,7 % bis 3,1 %
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IST-Gehälter insgesamt um 2,75 %
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Zulagen ebenfalls um 2,75 %
Nach mehreren Monaten intensiver Verhandlungen und Warnstreiks steht damit nun fest, wie sich die Gehälter der österreichischen IT-Branche im Jahr 2026 entwickeln werden.
Quellen