Wolf Theiss Rechtsanwälte GmbH
Branche: Rechtsberatung, Rechtsdienstleistungen
- Gesamtbewertung
- 4.5/ 10
- Empfehlung
- 18 %
11 Bewertungen
aus 11 Angaben
Neuester Kommentar vom May 13, 2014
Positiv: Die Internationalität unter den Kollegen zählt wohl zu den positivsten Dingen in diesem Arbeitsumfeld. Man lernt Kollegen verschiedenster Herkunft kennen und mit ihnen arbeiten, die auch größtenteils über sehr gute Qualifikationen bzw. hervorragendes Know-How verfügen. Durch ständiges eigenständiges und selbstverantwortliches Arbeiten lernt man viel dazu. Außerdem trägt auch der konstante Stresspegel in dieser Firma zur allg. "Abhärtung" bei - lernt man dort unter Stress Leistung zu erbringen, schafft man es später überall! Es ist eine gute Schule für die Zukunft, jedoch ist man langfristig als Nicht-Jurist dort fehl am Platz.
Negativ: Es wird viel von den Mitarbeitern erwartet: Qualifikation bzw. Know-How, Stressresistenz, Eigenständigkeit, Mitdenken und Hausverstand, Schnelligkeit, abteilungsübergreifendes "Insider-Know-How" und die Fähigkeit überall dort "anzupacken" wo es notwendig ist (egal, ob man mit der Materie vertraut ist oder nicht), Verantwortung, ständige Bereitschaft zur Überstundenleistung, etc. - jedoch ist die Entlohnung dafür dürftig (auch für langjährige Mitarbeiter)! Wenn jmd. protegiert bzw. gefördert wird, dann hauptsächlich nur Juristen - und diese auch nur dann, wenn sie bereit sind auf ihr Privatleben komplett zu verzichten. Work-Life-Balance ist gleich NULL (auch für "gewöhnliche" Mitarbeiter, nicht nur für Juristen)!
Verbesserungsvorschläge: Man muss nicht unbedingt Jurist sein, um seine Sache gut zu machen, vor allem wenn Rechtskunde gar nicht notwendig ist für die Ausübung bestimmter Tätigkeiten in bestimmten Bereichen/Abteilungen. Es wäre gut, erfahrenen und vor allem qualifizierten (Langzeit-)Mitarbeitern dieser Abteilungen, auch wenn sie Nicht-Juristen sind, die Chance für eine Leitungs-/Führungsposition zu erteilen bzw. sie auch zu fördern, dann würde so manches internes "Chaos" in bestimmten Abteilungen in Zukunft vermieden werden ... Jeder soll schließlich die Dinge tun für die er auch qualifiziert ist und mit welchen er sich auskennt!
Empfehlung
18%
aus 11 Bewertungen
Tags für Wolf Theiss Rechtsanwälte GmbH
Benefits & Sozialleistungen
Arbeitsumgebung
Karriere & Entwicklung
Neuester Kommentar vom May 13, 2014
Positiv: Die Internationalität unter den Kollegen zählt wohl zu den positivsten Dingen in diesem Arbeitsumfeld. Man lernt Kollegen verschiedenster Herkunft kennen und mit ihnen arbeiten, die auch größtenteils über sehr gute Qualifikationen bzw. hervorragendes Know-How verfügen. Durch ständiges eigenständiges und selbstverantwortliches Arbeiten lernt man viel dazu. Außerdem trägt auch der konstante Stresspegel in dieser Firma zur allg. "Abhärtung" bei - lernt man dort unter Stress Leistung zu erbringen, schafft man es später überall! Es ist eine gute Schule für die Zukunft, jedoch ist man langfristig als Nicht-Jurist dort fehl am Platz.
Negativ: Es wird viel von den Mitarbeitern erwartet: Qualifikation bzw. Know-How, Stressresistenz, Eigenständigkeit, Mitdenken und Hausverstand, Schnelligkeit, abteilungsübergreifendes "Insider-Know-How" und die Fähigkeit überall dort "anzupacken" wo es notwendig ist (egal, ob man mit der Materie vertraut ist oder nicht), Verantwortung, ständige Bereitschaft zur Überstundenleistung, etc. - jedoch ist die Entlohnung dafür dürftig (auch für langjährige Mitarbeiter)! Wenn jmd. protegiert bzw. gefördert wird, dann hauptsächlich nur Juristen - und diese auch nur dann, wenn sie bereit sind auf ihr Privatleben komplett zu verzichten. Work-Life-Balance ist gleich NULL (auch für "gewöhnliche" Mitarbeiter, nicht nur für Juristen)!
Verbesserungsvorschläge: Man muss nicht unbedingt Jurist sein, um seine Sache gut zu machen, vor allem wenn Rechtskunde gar nicht notwendig ist für die Ausübung bestimmter Tätigkeiten in bestimmten Bereichen/Abteilungen. Es wäre gut, erfahrenen und vor allem qualifizierten (Langzeit-)Mitarbeitern dieser Abteilungen, auch wenn sie Nicht-Juristen sind, die Chance für eine Leitungs-/Führungsposition zu erteilen bzw. sie auch zu fördern, dann würde so manches internes "Chaos" in bestimmten Abteilungen in Zukunft vermieden werden ... Jeder soll schließlich die Dinge tun für die er auch qualifiziert ist und mit welchen er sich auskennt!
Weitere Kommentare
Wolf Theiss: gute Anwälte - schlechte Manager
Die Firma ist in zwei Bereiche gespalten: Juristen und Nicht-Juristen. Als Nicht-Jurist spürt man das sofort, man fühlt sich als Mensch zweiter Klasse. Die Aufmerksamkeit gilt nur für Juristen. Diese müssen quasi 14 Stunden täglich hackeln, sonst fliegt man früh oder später raus. Das Hauptproblem ist, dass Wolf Theiss kein echtes bzw. funktionierendes Management hat. Das sind hauptsächlich (gute) Anwälte ohne Management-Erfahrung. Bei einer 50-Mitarbeiter-Firma funktioniert das vielleicht irgendwie gut, bei 750 Menschen und 12 Büros nicht. Es fällt nach einigen Wochen gleich auf, dass die Geschäftsführung keine Sensibilität für Themen wie Strategie, Human Performance Management, Coaching oder Job Design hat. Der Managing Partner (CEO) wird zu 90% von seinen Partnern als Manager nicht anerkannt und führt mit seinen 3 Prätorianern (Leiter Finanz, Marketing und HR) einen leisen und sinnlosen Krieg um ja nicht erwischt zu werden... Kaum jemand fühlt sich motiviert, die Unternehmensphilosophie lautet "no news are good news". Es gibt keine Visionen, keine klare Zielformulierung auf die man aufbauen kann. Ergebnis: viele Burn-Out Fälle, keine zuverlässige Geschäftsführung, hohe Fluktuation (ca 30% in Wien), viele Dilletanten (insb. in der HR und im Management). Glauben Sie nie, das was man Ihnen als MA per Mail von oben mitteilt!
Bei Wolf Theiss herrschen leider chaotische Zustände
Die Firma kommt nach der Expansion mit dem Wachstum nicht mehr zu Recht. Das Problem: schlechte Stimmung, viele Streiterien, schlechte Bezahlung und chaotische Verhältnisse im Management.
Die Partnerschaft ist zerstritten und vertraut großteils den Managing Partner nicht. Der Managing Partner ist zwar ein guter Anwalt, versteht aber wenig von Leadership und Management. Die oberste Führungsebene ist nicht in der Lage unternehmerisch zu agieren. Viele Mitarbeiter wurden aufgrund von Machtkämpfen gekündigt, sehr viele fühlten sich unwohl und sind freiwillig gegangen. Vertrauen Sie nicht auf bloße mündliche Versprechungen, viele sind schon reingefallen. Mobbing kommt selten aber doch vor.
Firmenbewertung
Umdenken gegenüber langjährigen Mitarbeitern
Das Unternehmen war und ist sehr leistungsorientiert. Mitarbeiter wurden bis vor 1,5 Jahren noch geschätzt, mittlerweile hat sich das geändert. Langjährige Mitarbeiter werden nun als Kostenfaktor und nicht als Know How Träger betrachtet.
Beschäftigung: 01.2014 – 01.2014
Art: ehemaliger Job
Position: Arbeiter:in/Angestellte:r
Positiv: Die Internationalität unter den Kollegen zählt wohl zu den positivsten Dingen in diesem Arbeitsumfeld. Man lernt Kollegen verschiedenster Herkunft kennen und mit ihnen arbeiten, die auch größtenteils über sehr gute Qualifikationen bzw. hervorragendes Know-How verfügen. Durch ständiges eigenständiges und selbstverantwortliches Arbeiten lernt man viel dazu. Außerdem trägt auch der konstante Stresspegel in dieser Firma zur allg. "Abhärtung" bei - lernt man dort unter Stress Leistung zu erbringen, schafft man es später überall! Es ist eine gute Schule für die Zukunft, jedoch ist man langfristig als Nicht-Jurist dort fehl am Platz.
Negativ: Es wird viel von den Mitarbeitern erwartet: Qualifikation bzw. Know-How, Stressresistenz, Eigenständigkeit, Mitdenken und Hausverstand, Schnelligkeit, abteilungsübergreifendes "Insider-Know-How" und die Fähigkeit überall dort "anzupacken" wo es notwendig ist (egal, ob man mit der Materie vertraut ist oder nicht), Verantwortung, ständige Bereitschaft zur Überstundenleistung, etc. - jedoch ist die Entlohnung dafür dürftig (auch für langjährige Mitarbeiter)! Wenn jmd. protegiert bzw. gefördert wird, dann hauptsächlich nur Juristen - und diese auch nur dann, wenn sie bereit sind auf ihr Privatleben komplett zu verzichten. Work-Life-Balance ist gleich NULL (auch für "gewöhnliche" Mitarbeiter, nicht nur für Juristen)!
Verbesserungsvorschläge: Man muss nicht unbedingt Jurist sein, um seine Sache gut zu machen, vor allem wenn Rechtskunde gar nicht notwendig ist für die Ausübung bestimmter Tätigkeiten in bestimmten Bereichen/Abteilungen. Es wäre gut, erfahrenen und vor allem qualifizierten (Langzeit-)Mitarbeitern dieser Abteilungen, auch wenn sie Nicht-Juristen sind, die Chance für eine Leitungs-/Führungsposition zu erteilen bzw. sie auch zu fördern, dann würde so manches internes "Chaos" in bestimmten Abteilungen in Zukunft vermieden werden ... Jeder soll schließlich die Dinge tun für die er auch qualifiziert ist und mit welchen er sich auskennt!
Unternehmenskultur
Beschäftigung: 01.2007 – 01.2012
Art: ehemaliger Job
Position: Freie:r Dienstnehmer:in
Beschäftigung: 01.2010 – 01.2010
Art: aktuelle Beschäftigung
Position: Arbeiter:in/Angestellte:r
Beschäftigung: 08.2007 – 01.2010
Art: aktuelle Beschäftigung
Position: Arbeiter:in/Angestellte:r
Ø Kommentarbewertung:Wolf Theiss: gute Anwälte - schlechte Manager
Die Firma ist in zwei Bereiche gespalten: Juristen und Nicht-Juristen. Als Nicht-Jurist spürt man das sofort, man fühlt sich als Mensch zweiter Klasse. Die Aufmerksamkeit gilt nur für Juristen. Diese müssen quasi 14 Stunden täglich hackeln, sonst fliegt man früh oder später raus. Das Hauptproblem ist, dass Wolf Theiss kein echtes bzw. funktionierendes Management hat. Das sind hauptsächlich (gute) Anwälte ohne Management-Erfahrung. Bei einer 50-Mitarbeiter-Firma funktioniert das vielleicht irgendwie gut, bei 750 Menschen und 12 Büros nicht. Es fällt nach einigen Wochen gleich auf, dass die Geschäftsführung keine Sensibilität für Themen wie Strategie, Human Performance Management, Coaching oder Job Design hat. Der Managing Partner (CEO) wird zu 90% von seinen Partnern als Manager nicht anerkannt und führt mit seinen 3 Prätorianern (Leiter Finanz, Marketing und HR) einen leisen und sinnlosen Krieg um ja nicht erwischt zu werden... Kaum jemand fühlt sich motiviert, die Unternehmensphilosophie lautet "no news are good news". Es gibt keine Visionen, keine klare Zielformulierung auf die man aufbauen kann. Ergebnis: viele Burn-Out Fälle, keine zuverlässige Geschäftsführung, hohe Fluktuation (ca 30% in Wien), viele Dilletanten (insb. in der HR und im Management). Glauben Sie nie, das was man Ihnen als MA per Mail von oben mitteilt!
Benefits & Sozialleistungen
Unternehmenskultur
Arbeitsumgebung
Karriere & Entwicklung
Beschäftigung: 01.2010 – 01.2010
Art: aktuelle Beschäftigung
Position: Arbeiter:in/Angestellte:r
Beschäftigung: 01.1997 – 01.2010
Art: aktuelle Beschäftigung
Position: Arbeiter:in/Angestellte:r
Art: –
Position: –
Ø Kommentarbewertung:Bei Wolf Theiss herrschen leider chaotische Zustände
Die Firma kommt nach der Expansion mit dem Wachstum nicht mehr zu Recht. Das Problem: schlechte Stimmung, viele Streiterien, schlechte Bezahlung und chaotische Verhältnisse im Management.
Die Partnerschaft ist zerstritten und vertraut großteils den Managing Partner nicht. Der Managing Partner ist zwar ein guter Anwalt, versteht aber wenig von Leadership und Management. Die oberste Führungsebene ist nicht in der Lage unternehmerisch zu agieren. Viele Mitarbeiter wurden aufgrund von Machtkämpfen gekündigt, sehr viele fühlten sich unwohl und sind freiwillig gegangen. Vertrauen Sie nicht auf bloße mündliche Versprechungen, viele sind schon reingefallen. Mobbing kommt selten aber doch vor.
Unternehmenskultur
Art: –
Position: –
Ø Kommentarbewertung:Firmenbewertung
Art: –
Position: –
Art: –
Position: –
Ø Kommentarbewertung:Umdenken gegenüber langjährigen Mitarbeitern
Das Unternehmen war und ist sehr leistungsorientiert. Mitarbeiter wurden bis vor 1,5 Jahren noch geschätzt, mittlerweile hat sich das geändert. Langjährige Mitarbeiter werden nun als Kostenfaktor und nicht als Know How Träger betrachtet.
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