FANUC Robotics Luxembourg

Ø 3.29

Branche: Maschinen- und Metallwaren

Gesamtbewertung
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Neuester Kommentar vom January 28, 2011

Fanuc: Verunsichert Mitarbeiter, nicht die Mitbewerber!

Fanuc ist ein japanisches Unternehmen, das auch an internationalen Standorten auf japanische Wert und Gepflogenheiten setzt. Die japanische Kultur ist geprägt von Hierarchie, Patriarchat und auch Angst vor „Gesichtsverlust“ spielt eine Rolle. Im Unternehmensalltag führt das gerne dazu, dass man Vorgesetzten eher nicht widerspricht, auch wenn im Team kreative Lösungen gesucht werden und ein solches Verhalten kontraproduktiv ist. Zudem bedeutet es, Frauen sind Mitarbeiter zweiter Klasse, die fast nie in Führungspositionen kommen, auch wenn Studien längst belegen, dass Firmen mit überdurchschnittlichem Frauenanteil im Management auch überdurchschnittlich Erfolgreich sind. „Gesichtsverlust“ kann durch das eingestehen von Fehler entstehen. Japaner werden einen Touristen im Zweifel lieber lächelnd in die falsche Richtung schicken, als zuzugeben, den Weg nicht zu wissen. Im Management kann eine solche Haltung bewirken, dass aus Fehlern nicht mehr gelernt wird. Versuch und Irrtum als Motoren für Fortschritt bleiben dann ungenutzt. Die Mitbewerber von Fanuc freut das. Die Mitarbeiter von Fanuc hingegen, kostet dieses Modell Energie und Motivation. Erschwerend kommt hinzu, dass man bei Fanuc auf Biegen und Brechen auf Kostenersparnis durch permanente interne Umstrukturierungen setzt, Besonders das aktuelle Management ist hier aktiv. Kollegen sind nun schlichte Kostenfaktoren, deren Reduzierung oberstes Ziel zu sein scheint. Der Erfolgsdruck dieser Mission wird ganz sicher zu „Ergebnissen“ führen, auch wenn der langfristige Erfolg solcher Aktionen sehr zweifelhaft ist. Sicher ist nur, dass so Druck von oben nach unten weitergeleitet wird, um an der vermeintlich schwächsten Stelle zu entweichen. Dieser interne „Feldzug“ führt allen Mitarbeitern sehr plastisch vor Augen, wie beliebig Fanuc mit Arbeitskräften und Arbeitsplätzen umgeht. Das hat den Verlust an Motivation, Vertrauen, Loyalität und Leistungsbereitschaft zur Folge. Mittelfristig verliert ein Unternehmen so spürbar an know-how. Anstatt sich innovativ und kraftvoll auf Mitbewerber und Markt zu konzentrieren, verhökert Fanuc weiter sein personelles „Tafelsilber“ und lässt den Betrieb auf Sparflamme laufen. Viele hochspezialisierte Unternehmen mussten in der Vergangenheit lernen, dass motivierte Mitarbeiter kein Luxus sonder die Basis für Erfolg sind. Es ist zu hoffen, dass man bei Fanuc diese Einsicht rasch zurückgewinnt. Sonst könnte es für das Unternehmen in Zukunft schwierig werden, noch genügend hochkarätige Mitarbeiter zu gewinnen, die noch daran glauben, bei Fanuc eine sichere berufliche Perspektive zu finden. Die schwindenden Steuerforteile in Luxemburg werden dann vielleicht nicht mehr als Motivation genügen. Bekanntlich fehlen der Wirtschaft schon jetzt qualifizierte Mitarbeiter, vor allem fehlen Ingenieure. Motivierten und engagierten Arbeitnehmern, die eine verlässliche berufliche Zukunft suchen, kann ich momentan nur davon abraten, bei Fanuc anzuheuern, das gilt besonders für Frauen.

PS: Ich hoffe, dass man an dieser Stelle bald wieder besseres von Fanuc berichten kann!!!

Standort des Arbeitgebers

54668 Echternacherbrück, Luxenburg

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Neuester Kommentar vom January 28, 2011

Fanuc: Verunsichert Mitarbeiter, nicht die Mitbewerber!

Fanuc ist ein japanisches Unternehmen, das auch an internationalen Standorten auf japanische Wert und Gepflogenheiten setzt. Die japanische Kultur ist geprägt von Hierarchie, Patriarchat und auch Angst vor „Gesichtsverlust“ spielt eine Rolle. Im Unternehmensalltag führt das gerne dazu, dass man Vorgesetzten eher nicht widerspricht, auch wenn im Team kreative Lösungen gesucht werden und ein solches Verhalten kontraproduktiv ist. Zudem bedeutet es, Frauen sind Mitarbeiter zweiter Klasse, die fast nie in Führungspositionen kommen, auch wenn Studien längst belegen, dass Firmen mit überdurchschnittlichem Frauenanteil im Management auch überdurchschnittlich Erfolgreich sind. „Gesichtsverlust“ kann durch das eingestehen von Fehler entstehen. Japaner werden einen Touristen im Zweifel lieber lächelnd in die falsche Richtung schicken, als zuzugeben, den Weg nicht zu wissen. Im Management kann eine solche Haltung bewirken, dass aus Fehlern nicht mehr gelernt wird. Versuch und Irrtum als Motoren für Fortschritt bleiben dann ungenutzt. Die Mitbewerber von Fanuc freut das. Die Mitarbeiter von Fanuc hingegen, kostet dieses Modell Energie und Motivation. Erschwerend kommt hinzu, dass man bei Fanuc auf Biegen und Brechen auf Kostenersparnis durch permanente interne Umstrukturierungen setzt, Besonders das aktuelle Management ist hier aktiv. Kollegen sind nun schlichte Kostenfaktoren, deren Reduzierung oberstes Ziel zu sein scheint. Der Erfolgsdruck dieser Mission wird ganz sicher zu „Ergebnissen“ führen, auch wenn der langfristige Erfolg solcher Aktionen sehr zweifelhaft ist. Sicher ist nur, dass so Druck von oben nach unten weitergeleitet wird, um an der vermeintlich schwächsten Stelle zu entweichen. Dieser interne „Feldzug“ führt allen Mitarbeitern sehr plastisch vor Augen, wie beliebig Fanuc mit Arbeitskräften und Arbeitsplätzen umgeht. Das hat den Verlust an Motivation, Vertrauen, Loyalität und Leistungsbereitschaft zur Folge. Mittelfristig verliert ein Unternehmen so spürbar an know-how. Anstatt sich innovativ und kraftvoll auf Mitbewerber und Markt zu konzentrieren, verhökert Fanuc weiter sein personelles „Tafelsilber“ und lässt den Betrieb auf Sparflamme laufen. Viele hochspezialisierte Unternehmen mussten in der Vergangenheit lernen, dass motivierte Mitarbeiter kein Luxus sonder die Basis für Erfolg sind. Es ist zu hoffen, dass man bei Fanuc diese Einsicht rasch zurückgewinnt. Sonst könnte es für das Unternehmen in Zukunft schwierig werden, noch genügend hochkarätige Mitarbeiter zu gewinnen, die noch daran glauben, bei Fanuc eine sichere berufliche Perspektive zu finden. Die schwindenden Steuerforteile in Luxemburg werden dann vielleicht nicht mehr als Motivation genügen. Bekanntlich fehlen der Wirtschaft schon jetzt qualifizierte Mitarbeiter, vor allem fehlen Ingenieure. Motivierten und engagierten Arbeitnehmern, die eine verlässliche berufliche Zukunft suchen, kann ich momentan nur davon abraten, bei Fanuc anzuheuern, das gilt besonders für Frauen.

PS: Ich hoffe, dass man an dieser Stelle bald wieder besseres von Fanuc berichten kann!!!

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