Burger King

Ø 4.22
496 Personen interessierten sich in den letzten 7 Tagen

Branche: Gastronomie

Gesamtbewertung
4.2/ 10

4 Bewertungen

Empfehlung
25 %

aus 4 Angaben

Neuester Kommentar vom January 15, 2012

Arbeiten beim BK - jetzt seit 6 Monaten

Also ich arbeite rund seit August '10 als Aushilfe beim BurgerKing. Am Anfang muss man sich einen schwarzen Gürtel, eine Gesundheitsbelehrung und rutschfeste, einfarbig schwarze Schuhe besorgen. Zunächst hat man einen unbezahlten Probetag. Danach geht's los.

Mein erster echter Arbeitstag war hart, sehr hart. Anfangs drohte mir sogar die Kündigung, weil nach Meinung meiner Chefin zu langsam war. Aber nach 2 Wochen hatte sich das. Mittlerweile arbeite ich normal, mal schneller mal langsamer.

Die Schichten sind meist 8,5h Schichten mit 0,5h unbezahlter Pause, die ab 4 Stunden Arbeit generell miteingeplant sind und gegeben werden. Die Arbeit laugt aus, macht aber auch Spaß.

Ich arbeite an der Kasse und in der Lobby. Es ist gelogen bzw. bei mir absolut nicht der Fall, dass man zunächst in die Küche müsste. Wir haben einen sehr hohen Ausländeranteil, aber wen das nicht stört, der dürfte keine Probleme haben. Das Personal wechselt auch des öfteren, aber es gibt eine feste Stammbelegschaft.

Die Aufstiegschancen sind nicht schlecht. Man wird, sofern man es will, relativ schnell Schichtleiter und brauch dazu auch eigentlich keine Ausbildung, jedoch gibt es eine bezahlte Weiterbildung, wenn man Schichtleiter werden sollte.

Meine Chefin ist knallhart, aber das ist verständlich, da sie auch sehr viel Stress und lange Arbeitszeiten hat. Sie arbeitet im Schnitt ca. 10-12h am Tag.

Wer sich nicht aus der Ruhe bringen lässt und sich anfangs durchbeißen kann, der kann echt Spaß an der Arbeit haben. Die Kollegen sind alle nett und freundlich. Die Bezahlung ist bei 7,50€/h und minutengenauer Abrechnung auch nicht schlecht.

Manchmal gibt es Überstunden, aber die werden bezahlt (bzw. man arbeitet dann halt später nicht und hat frei). Schichtplanwünsche kann man 2 Wochen vorher äußern und sie werden in der Regel berücksichtigt.

Wichtig ist, zu wissen, dass vieles vom Schichtleiter abhängt - die ganze Atmosphäre. Meine Chefin ist sehr streng, daher ist der Stresspegel höher, wenn sie dich Schicht leitet. Die anderen Schichtleiter sind "gechillter".

Würde ich mehr arbeiten als bloß als Aushilfe (Teilzeit 20 oder Teilzeit 30, Vollzeit sind nur Schichtleiter+ bei uns) wäre mir der Job auf die Dauer für jeden Tag vielleicht zu hart.

Vor allem ein Schichtleiter hat mit Rückenproblemen, ständig wechselndem und immer neu einzulernenden Personal zu kämpfen, sowie gewissem Druck von oben und natürlich unbezahlten Überstunden. Aber diese Überstunden sind mehr freiwilliger Natur, ehrlich gesagt. Ich habe eine Schichtleiterin, die sitzt der Hälfte der Schicht draußen und raucht und ich habe eine, die arbeitet immer durch und länger. Ein anderer macht immer pünktlich Schluss ohne Überstunden und hat daher maximial 9h am Tag.


Fazit: Man muss eine gewisse Stressresistenz und vor allem etwas zeitliche Flexibilität mitbringen, dann ist der Job machbar. Wer keinen Stress aushält, unfreundlich ist oder erst gar nicht arbeiten will, ist bei Burger King komplett falsch. Wer aber Spaß am Kasseführen oder Bürgerlegen hat und etwas Durchhaltevermögen besitzt, der ist richtig.


Pro:
- Kein schlechter Stundenlohn
- Teilweise extrem coole Schichtleiter
- Gute Arbeitsatmosphäre
- 50% Rabatt für Essen und Trinken während den Arbeitspausen, 10% außerhalb der Arbeitszeiten
- Extra Raucherpausen möglich

Contra:

- Man muss seine Freizeit im Vorraus planen.
- Teilweise viel Stress
- Manchmal wirklich anstrengend

So viel mal von mir.
Durchschnittliche Bewertung für diesen Kommentar:
Ø 5.00

Standort des Arbeitgebers

8020 Graz, Österreich

Empfehlung

25%

aus 4 Bewertungen

Neuester Kommentar vom January 15, 2012

Arbeiten beim BK - jetzt seit 6 Monaten

Also ich arbeite rund seit August '10 als Aushilfe beim BurgerKing. Am Anfang muss man sich einen schwarzen Gürtel, eine Gesundheitsbelehrung und rutschfeste, einfarbig schwarze Schuhe besorgen. Zunächst hat man einen unbezahlten Probetag. Danach geht's los.

Mein erster echter Arbeitstag war hart, sehr hart. Anfangs drohte mir sogar die Kündigung, weil nach Meinung meiner Chefin zu langsam war. Aber nach 2 Wochen hatte sich das. Mittlerweile arbeite ich normal, mal schneller mal langsamer.

Die Schichten sind meist 8,5h Schichten mit 0,5h unbezahlter Pause, die ab 4 Stunden Arbeit generell miteingeplant sind und gegeben werden. Die Arbeit laugt aus, macht aber auch Spaß.

Ich arbeite an der Kasse und in der Lobby. Es ist gelogen bzw. bei mir absolut nicht der Fall, dass man zunächst in die Küche müsste. Wir haben einen sehr hohen Ausländeranteil, aber wen das nicht stört, der dürfte keine Probleme haben. Das Personal wechselt auch des öfteren, aber es gibt eine feste Stammbelegschaft.

Die Aufstiegschancen sind nicht schlecht. Man wird, sofern man es will, relativ schnell Schichtleiter und brauch dazu auch eigentlich keine Ausbildung, jedoch gibt es eine bezahlte Weiterbildung, wenn man Schichtleiter werden sollte.

Meine Chefin ist knallhart, aber das ist verständlich, da sie auch sehr viel Stress und lange Arbeitszeiten hat. Sie arbeitet im Schnitt ca. 10-12h am Tag.

Wer sich nicht aus der Ruhe bringen lässt und sich anfangs durchbeißen kann, der kann echt Spaß an der Arbeit haben. Die Kollegen sind alle nett und freundlich. Die Bezahlung ist bei 7,50€/h und minutengenauer Abrechnung auch nicht schlecht.

Manchmal gibt es Überstunden, aber die werden bezahlt (bzw. man arbeitet dann halt später nicht und hat frei). Schichtplanwünsche kann man 2 Wochen vorher äußern und sie werden in der Regel berücksichtigt.

Wichtig ist, zu wissen, dass vieles vom Schichtleiter abhängt - die ganze Atmosphäre. Meine Chefin ist sehr streng, daher ist der Stresspegel höher, wenn sie dich Schicht leitet. Die anderen Schichtleiter sind "gechillter".

Würde ich mehr arbeiten als bloß als Aushilfe (Teilzeit 20 oder Teilzeit 30, Vollzeit sind nur Schichtleiter+ bei uns) wäre mir der Job auf die Dauer für jeden Tag vielleicht zu hart.

Vor allem ein Schichtleiter hat mit Rückenproblemen, ständig wechselndem und immer neu einzulernenden Personal zu kämpfen, sowie gewissem Druck von oben und natürlich unbezahlten Überstunden. Aber diese Überstunden sind mehr freiwilliger Natur, ehrlich gesagt. Ich habe eine Schichtleiterin, die sitzt der Hälfte der Schicht draußen und raucht und ich habe eine, die arbeitet immer durch und länger. Ein anderer macht immer pünktlich Schluss ohne Überstunden und hat daher maximial 9h am Tag.


Fazit: Man muss eine gewisse Stressresistenz und vor allem etwas zeitliche Flexibilität mitbringen, dann ist der Job machbar. Wer keinen Stress aushält, unfreundlich ist oder erst gar nicht arbeiten will, ist bei Burger King komplett falsch. Wer aber Spaß am Kasseführen oder Bürgerlegen hat und etwas Durchhaltevermögen besitzt, der ist richtig.


Pro:
- Kein schlechter Stundenlohn
- Teilweise extrem coole Schichtleiter
- Gute Arbeitsatmosphäre
- 50% Rabatt für Essen und Trinken während den Arbeitspausen, 10% außerhalb der Arbeitszeiten
- Extra Raucherpausen möglich

Contra:

- Man muss seine Freizeit im Vorraus planen.
- Teilweise viel Stress
- Manchmal wirklich anstrengend

So viel mal von mir.
Durchschnittliche Bewertung für diesen Kommentar:
Ø 5.00

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